Island - Tag 1

Bevor ich mit meinem Reisebericht beginne werde ich eine alles entscheidende Frage beantworten. Oder sagen wir mal die uns am meisten gestellte Frage.
Warum Island?
Ganz einfach. Sommerurlaub im Sommer, Winterurlaub im Winter und Sommerurlaub im Winter kann jeder machen. Doch wer macht schon Winterurlaub im Sommer? Außerdem lieben wir, meine Schwester und ich, beide das außergewöhnliche. Nach Malle und Co kann jeder fahren. Doch wer fährt schon nach Island. Dort trifft man wirklich keine Pauschaltouristen.




Urlaubsbeginn mit Hindernissen und eine Hauptstadt auf eigene Faust entdecken.






Früh aufstehen ist für mich ja nichts neues. Und so viel es mir am ersten Tag auch wirklich nicht schwer aus dem Bett zu hüpfen. Hätte ich allerdings geahnt was mich am Flughafen schon alles erwartet, dann wäre ich ganz bestimmt im Bett geblieben.
Gleich mein Check in gab es Probleme. Mein Ausweis war nur noch zwei Wochen gültig. Klar wusste ich das. Und klar hatte ich auch schon einen neuen beantragt, doch die Mühlen der Behörden malen langsam, auch wenn man sich rechtzeitig kümmert. Und so musste ich mich erst belehren lassen das ein Ausweis drei Monate gültig sein müsste. Hallo? Ich wollte doch schon nächste Woche wieder kommen und nicht auswandern. Nach kurzen Hickhack hieß es dann doch, das ich ohne Probleme fliegen dürfte, denn der Sicherheitsdienst streikt und es gäbe keine Passkontrollen.
Und da kam dann gleich das nächste Übel. Durch den Sicherheitscheck kommen. Die Schlange an Menschen war schier unendlich und es ging gar nicht voran. Die ersten Flüge gingen schon mit Verspätung ab und die Uhr ging auf acht zu und noch immer kein Ende in Sicht. Meine Schwester war schon unruhig. Doch so lange nicht unser Flug aufgerufen wurde blieb ich ruhig.
Doch das kam schneller als uns lieb war. Wir nahmen uns an die Hand und raten was das Zeug hielt. Mit uns noch ein anderes Paar das auch in unseren Flieger bekommen musste.
Typisch deutsch, wie das nun mal ist, mussten sich einige Leute aufregen. Ihr Flieger wäre schließlich auch weg. Tja nur unser fliegt nur einmal die Woche raus, war meine Antwort.
Total außer Puste kamen wir dann im Flieger an.







Mit gut zwei Stunden Verspätung landeten wir dann in Island. Der Check out war schnell gemacht und unser Transfer nach Reykjavík schnell gefunden.
Im Bus haben wir dann erst mal eine Runde geschlafen, denn noch gut 50 km lagen vor unserem Ziel.
Im Hotel war der Check in auch schnell absolviert. Das Zimmer klein. Die Betten na ja. Aber was soll es, wir wollten eh hier nur schlafen und ständig unterwegs sein.
Und das waren wir dann auch sofort. Wir machten uns gleich auf den Weg in die Stadtmitte, da wir etwas außerhalb wohnten und sammelten hier erste Eindrücke, schossen erste Bilder und machten uns schon mal für die kommenden Tage schlau, denn zum ersten Mal waren wir ohne großen Plan gefahren.
Island im Landeanflug


An unserem ersten Tag hier in Reykjavík besichtigten wir die Konzerthalle, den alten Hafen. Den man aber eher als Häfchen bezeichnen konnte. Wir Küstenkinder müssen das ja beurteilen können.
Die Skyline der Hauptstadt


Wir flanierten durch kleine Straßen, besichtigten den wichtigsten Platz der Stadt, wo die Bürger 2008 während der Wirtschaftskrise auf die Barrikaden gingen. Das Parlament, das hier in Deutschland wahrscheinlich nur das Vorzimmer zur Sekretärin wäre, neben der dazugehörigen Kirche und die Post haben wir auch gefunden.
Mit Blick auf die Berge, wenn sie denn nicht Wolkenverhangen sind

Vollkommen erschöpft schleppten wir uns dann ist Cafe Paris um erst einmal was zu essen. Danach ging es ab ins Hotel, wo wir auch recht schnell ins Bett gingen. 





Der alte Hafen





Diese Kirche gehört zum Parlamentsgebäude





Ich muss mal nachlesen. ;)



Das Parlament



 

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