Island - Tag 5

An der Bushaltestelle zum Perlan
Bummeltag - Was von unserem Programm noch übrig blieb.

Auch der fünfte Tag begann wie die anderen davor. Nur das man uns die Müdigkeit schon richtig ansah. Das Frühstück war auch nicht bessern. Nicht einmal am Wochenende gab es was anderes als Tomaten, Gurken, Eier, die gleiche Wurst, den gleichen Käse, den gleichen Tee und die gleiche verdünnte Marmelade. Inzwischen waren wir schon dazu über gegangen das verdünnte Apfelkompott auf unser Brot zu kippen. Aber was soll´s das ist nun mal so, wenn nicht viel da ist muss halt das herhalten was da ist.

Heute begannen wir den Tag ganz entspannt. Samstag, Wochenende. Für heute standen nur der Reste der Besichtigungen an, die wir Donnerstag nicht geschafft hatten. Da wir aber sehr müde waren gingen wir doch recht spät aus dem Hotel.
Zwei Dingen vielen heute besonders auf.
Erstens, es war Samstag und die Stadt bestand noch weniger aus Isländer als sonst. Die verbringen ihre Wochenende immer auf den Land. Dort wird gezeltet. Aber nicht wie in Deutschland mit Campingwagen. Nein schlicht und ergreifend mit Anhängern. Es wird als verladen was man für ein Wochenende braucht und ab geht es auf den Campingplatz.
Und zweitens es war so was von warm. Vom Hotelzimmer aus hatte man das Gefühl gehabt, das nur 13 Grad herrschen. Doch kaum hatten wir uns nur ein paar Schritte vom Hotel entfernt, da fingen wir auch schon an zu schwitzen. Also fingen wir an die erste Jacke zu öffnen, die zweite und bald wanderten auch der Schal in den Rucksack.
Nur ein kleines Stück noch zu Fuß, dann sind wir am Perlan

Inzwischen waren wir an der Bushaltestelle angekommen, denn heute wollten wir noch einmal zum Perlan hoch. Ihr wisst schon, die Wassertanks. Dort wollten wir uns nun endlich das Saga Museum anschauen. Ein Museum über die Geschichte von Island. War wirklich interessant. Die Wachsfiguren waren so was von Lebensecht.
Während meine Schwester noch schnell einem Bedürfnis nachging hatte ich dann die Möglichkeit den künstlichen Geysier  zu filmen, den wir ja schon am Mittwoch fotografiert hatten.
Nachdem wir aus dem Museum raus waren beschlossen wir noch mal schnell ins Hotel zu gehen um unser überflüssiges Gepäck los zu werden, den inzwischen war es so warm geworden das wir uns von unseren dicken Jacken getrennt hatten. Doch wer läuft schon gern mit überflüssigen Gepäck durch die Gegend.
Ein Blick auf die Stadt, vom Perlan aus






Film ab! Der künstliche Geysier


Kaum wieder raus aus dem Hotel machten wir uns auf dem Weg zum Flohmarkt. Ich liebe Flohmärkte und er wurde ja auch angepriesen wie die beste Schokolade der Welt. Doch ehrlich gesagt machte sich bei uns beiden schnell Ernüchterung breit. Der Flohmarkt war auch nicht anders als bei uns in Deutschland. Ich hatte das Gefühl das auch hier mehr Neu- als Altwaren verkauft wurden. Da die Luft dort nicht unbedingt die Beste war, waren auch recht schnell wieder da raus.
Flohmarkt


Unser nächster und auch schon letzter Punkt auf der Tagesordnung war das Sea-Museum. Durch den alten Hafen fanden wir dort schnell hin. Wir kamen auch gerade zur rechten Zeit und konnten somit auch das Schiff besichtigen. Nach der Schiffsbesichtigung ging es direkt ins Museum. Nur blöd das unsere Akkus bereits leer waren und wir nichts mehr aufnehmen konnten. Ich meine unser Köpfe. Es blieb nicht mehr viel hängen und so liefen wir antriebslos durch das kleine Museum.
Das Sea- Museum


Das Schiff zum Sea - Museum

Im Zweifelsfall  wenn so etwas passiert geht man am besten essen. Und das machten wir dann auch. Aber nicht  bevor wir noch die Walbeobachtung für Montag gebucht hatten.
Wir schlenderten durch die Straßen und landeten wieder im Cafe Paris. Diesmal mit Fensterplatz. Und heute nahmen wir uns die Zeit die Leute zu beobachten. Man kann den gemeinen Touristen schon von dem gemeinen Isländer unterscheiden. Der Touri läuft in Outdoorjacken rum und der Isländer... na ja, was Mode betrifft ist da wohl alles erlaubt egal ob es passt oder nicht.
So vertrödelten wir den Rest des Nachmittags, schlenderten durch die Einkaufsstraßen ohne einzukaufen. Na gut ein Geschenk für unsere Eltern. Und landeten gegen Abend in unserem Hotel.

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