Von Abschied und Neuanfang


Darf ich Euch vorstellen, meine weiße Wasch-Vintage-Sommerbluse. Ich liebe dieses Teil und habe es schon sehr lange. Sie passt so herrlich zur Jeans aber auch zur Caprihose. Ist luftig und leicht. Ich liebe das Teil einfach.


Nur leider ist sie jetzt, nach jahrelangen tragen, kaputt gegangen. Ja es gibt Stücke in meinem Kleiderschrank die sind schon uralt und ich trage sie immer noch. So wie meine 14 Jahre alte Jeansjacke, die ich mir aus Luxemburg mitgebracht habe. Ich unterwerfe mich nicht gerne einem Modediktat. Kommt wohl daher das es in der königlichen Familie so viel Schneider/meister in der Ahnengalerie gibt.


Doch zurück zu meiner Bluse. Drei kleine Löcher habe ich beim bügeln gefunden. Keine Ahnung wo die her kommen. Entweder hat Herr Fuchsberger sich darin verewigt, was ich nicht glaube. Oder aber die Waschmaschine war daran Schuld. Böses Teil.


Nun was macht man mit Kleidungsstücke die man nicht mehr reparieren kann aber sich nicht trennen will?
Einmotten? Neee, keine gute Idee. Für wenn denn auch.
Also griff ich zur Schere und machte aus meiner Lieblingsbluse eine stylische Vintagehülle für meinen Ebookreader. Super oder?
Und dafür habe ich nur die Vorderseite meiner Bluse benutzt.



Aus dem rechten oder was der linke Ärmel habe ich gleich noch ein Beutelchen genäht. Passend zu meinen weißen Wasch-Vintag-Sommerkleidern.


Der andere Ärmel und das Rückenteil liegt hier noch. Dafür fällt mir bestimmt auch noch was ein.


Also das Ende als Bluse und der Neuanfang als Readertasche und Beutelchen.
Der Titel klang dramatischer als gedacht. Es ist also nicht Schluss mit dem Kreativsofa. 


Sonnenbad beendet und auf zur Linkpartytour