Das kleine Lebkuchenhaus

In einem Dorf ich weiß nicht wo, da lebte die Familie Zuckerbäcker. Sie waren auch wirklich Zuckerbäcker von Beruf und weit über die Grenzen ihres Dorfes berühmt.
Eines Tages, kurz bevor die Weihnachtszeit begann, kam der Bürgermeister Weißbart bei der Familie Zuckerbäcker vorbei und meinte sie bräuchten noch eine besondere Attraktion für ihren Weihnachtsmarkt. Und ob der Herr Zuckerbäcker nicht eine schöne Idee hätte.
Und die hatte er.
Wir bauen, sprach er ein großen Haus ganz aus Lebkuchen. Und das stellen wir dann in die Mitte des Marktplatzes. So das es alles Leute im Dorf sehen können und sich erfreuen.


Die Idee gefiel dem Bürgermeister und so begann die Familie Zuckerbäcker alle Teile des Hauses zu backen.
Eine Woche vor dem ersten Advent baute die Bäckersfamilie dann ihr Lebkuchenhaus auf dem Dorfplatz auf.
Das war vielleicht ein hallo. Viele Dorfbewohner waren anwesend und freuten sicher das Haus zu sehen.


Nun kam das Adventswochenende und das leckere Haus sollte enthüllt werden. Doch o Schreck, das Haus war weg.
Was war passiert?
Nun jeden Tag war ein Bewohner des Dorfes zum Platz gegangen und hatte ganz heimlich ein Stück vom Haus probiert.
Nur ein ganz kleines Stück, hatte jeder sich gesagt. Doch da es alle gesagt und getan hatten, da war das Haus auf einmal weg.


Die Bäckersfamilie war traurig und die Bewohner schämten sich.


Da sprach der alte Schäfer Flauschebart. Ich habe eine Idee. Wir bauen ein großes Lebkuchenhaus aus Wolle. Ich spende die Wolle von meinen Schafen.
Und ich werde sie färben, meldete sich der Färber Buntmann zu Wort.
Und ich werde beim aufbauen und verarbeiten helfen, rief der Schneider Flinkfinger.
Und ich... und ich... und ich, so meldeten sich alle Bewohner mit einer neuen Idee. Alle wollten helfen und ihr Unrecht wieder gut machen.
Und so kam es das eine Woche später, ein neues Lebkuchenhaus aus Wolle auf dem Marktplatz stand.


Und seit her wird es jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf dem Marktplatz aufgebaut.

By Sanni K.


So liebe Kinder, da hat die Tante Sanni mal wieder das Märchenbuch der Fantasien heraus gekramt und gleich noch mal so ein kleines Häuschen gefilzt.
Das ganze ging dann an ihre Schweizer Freundin Ophelia, die sich wohl wie verrückt gefreut hat.
Und ich hoffe ihr euch auch.


Heute gehen zwei Kater auf Linkpartytour Falco (l) & Blacky (r)

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Kommentare

  1. Danke für die schöne Geschichte :-)
    Und das Häuschen sieht ja zum Anbeißen süß aus ;-)
    LG, Gudrun

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Vielen Dank das Du vorbei geschaut hast. Ich hoffe es hat Dir auf dem Sofa gefallen.

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