Herbsttage


Ich liebe den Herbst. Vorzugsweise den Oktober. Und das nicht nur weil ich in diesem Monat Geburtstag habe.
Ich finde in keinem Monat des Jahres ist die Vergänglichkeit des Lebens so bewusst wahrzunehmen.



Am Anfang ist noch alles, fast, grün. Doch so nach und nach verändert sich das Farbbild und von grün wandert die Farbpalette ins gelb, orange, rot bis hin zu braun. Bevor die Blätter zu Boden fallen und irgendwann in den Boden versinken und im nächste Jahr als neues Leben wiedergeboren zu werden.


Also habe ich mich gestern, an meinem Geburtstag, ganz früh am morgen aus dem Hotelzimmer geschlichen um die Morgenstimmung und die Vergänglichkeit einzufangen.

Ich liebe diese Kälte und Stille am morgen. Das nasse Gras unter meinen Turnschuhen. Das einzige Geräusch das zu hören war, dass waren die Kraniche. Die haben über Nacht Station hier im Dorf gemacht und sind früh am morgen gen Süden aufgebrochen sind.



Und wo kann man besser seinen Geburtstag feiern als in Groß Breesen. Dieses Wochenende war auch eine Herbstveranstaltung und deshalb war es auch bedeutend voller als sonst.



Aber das schöne  an solchen Tagen ist ja das man jede menge interessante Menschen kennenlernt. Oder habt ihr schon mal einen Mann getroffen der aus Holz Kugelschreiber anfertigt?





Ich war mit meinen Bücherclutch auch mit von der Partie und habe damit auch Aufsehen erregt. Wir haben über das Wochenende auch rund 120 Bücher auseinander genommen die nun im laufe des nächsten Jahres eine neue Seele als Handtasche bekommen werden, denn die Nachfrage war doch überraschend groß.


Für mich war übrigens der interessanteste Mensch Peter Sieber. Er hat eine Reise auf dem Jakobsweg unternommen und darüber ein Buch geschrieben. Leider konnte wir an der Buchlesung nicht mehr teilnehmen. Aber ich bekam von Herrn Siebert ein Exemplar geschenkt.


Lieber Herr Sieber, falls sie wirklich hier vorbei schauen sollten, danke noch einmal für das Buch. Es liegt schon auf meinem Nachttisch und das erste Kapitel habe ich auch schon gelesen.
Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Bei Conny in Groß Breesen ist das ja schon öfter vorgekommen. Dort ist alles möglich.

Kommentare

  1. Guten Morgen,

    schöne Bilder von der Natur. Ich mag den Herbst leider gar nicht. Es ist meist dunkel, nass und trübe, und zu allem Überfluss auch noch kalt. Was den Sinn für die Vergänglichkeit angeht, da gebe ich dir aber Recht, in keinem Monat ist es deutlicher wahr zu nehmen.

    Viele Grüße, Michéle

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Vielen Dank das Du vorbei geschaut hast. Ich hoffe es hat Dir auf dem Sofa gefallen.

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