O du fröhliches Tannenbaum schmücken.. die etwas andere Weihnachtsgeschichte


Da dieses Jahr alle  Weihnachtsbaumgeschichten erzählen muss ich das auch tun.

Alle Jahre wieder die gleiche Tour. Weihnachten steht vor der Tür und ein Weihnachtsbaum muss her.
Woher holen und wer schmückt ihn?
Ganz einfach. Aus dem Keller und ich bin es die Stundenlang unter, hinter und vor dem Baum steht und schmückt.



Ja, wir haben eine künstliche, der aber am Ende wie echt aussieht. Warum habe ich ja schon mal erklärt.

Also gut wir schreiben den 21. Dezember. Niemand, außer Herr Fuchsberger und die Muskertiere, sind zu hause. Also ich schon. Ich bin gerade von der Arbeit gekommen. Habe die restlichen  Einkäufe getätigt und irgendwie zwischenzeitlich noch schnell Mittag gegessen. Heute ist der einzige Tag vor Weihnachten wo ich noch Zeit zum schmücken habe.

Und jetzt heißt es Baum schmücken. Also erst einmal runter in die Katakomben, Baum und die Kisten mit dem Schmuck holen.

Doch vor dem schmücken hat der Weihnachtsmann noch das Möbel verrücken und durchsaugen gestellt.
Damit fertig kann es endlich los gehen. Inzwischen ist es 14.30 Uhr.  Weihnachtsmusik an. In der Hoffnung das Weihnachtsstimmung aufkommt, Herr Fuchsberger beobachtet mein Treiben misstrauisch.


Ich lege die Decke aus damit der Boden geschont wird. Stelle den Baum rauf.



Irgendwie steht er windschief. Doch bevor ich ergründen kann warum binde ich die Zweige auseinander und stelle fest, Das Oberteil hat sich gelöst. Also erst mal alles wieder in die Verankerung. Und dann Ast für Ast die Ästchen in die richtigen Richtung biegen.
Erste Begutachtung.
Noch sieht der Baum künstlich aus.


Die Weihnachtdecke über den Fuß. damit das ganze nachher auch wirklich nicht künstlich aussieht.
Jetzt begradige ich die Licherketten, die auch irgendwie windschief am Baum hängen. Ich nehme sie niemals ab, denn sonst bekomme ich sie nie wieder so ran. Auf die Idee hat mich übrigens vor vielen Jahren meine beste Freundin gebracht.


Jetzt noch die Ketten überprüfen. Halt stop. Wo ist das Verlängerungskabel. Gott sei dank in der Kiste.
Lichterketten überprüft. Alles läuft.



Nun binde ich noch den Baum ans Bücherregal. Ehrlich, ich liebe meinen Herrn Fuchsberger. Aber ich weiß auch das Blacky zu gerne in den Baum kletter. Und bevor ein Kater unter dem Baum liegt binde ich ihn lieber an.


Ich brauch eine Pause. Inzwischen ist es 15.00 Uhr.
 Jetzt brauch ich erst mal was zu trinken. Ich gehe in die Küche und überlege scharfer Apfelpunsch oder Tee? Ich entscheide mich für Tee. Den bekomme ich schneller gekocht.
Mit der Teetasse in der Hand stehe ich vor meinem Plasikbaum und überlege gerade ob ich für die Spitze auf einen Stuhl steige oder nicht, als der Postbote klingelt. Er bringt ein Weihnachtspäckchen von einer meiner Hofdamen.


Jetzt geht es wirklich los. Die Spitze wird ohne Stuhl angebracht und ich fange bunt durch einander an zu schmücken. Der Baum ist eh Modell Vintage, da ist es egal womit ich anfange.
30 Minten später habe ich die Kiste leer. Die erste von dreien und das war nur die Mittlere von ihnen.
Ich schmücke mit der großen Kiste weiter. Mit drinnen fällt mir auf, die Weihnachtsmusik hat aufgehört zu dudeln. Neue CD eingelegt und weiter geht es.


Inzwischen ist es 16.00 Uhr. Die zweite Kiste ist leer. In der kleinen Kiste sind Gott sei dank nur noch 6 Kugeln. Irgendwie stelle ich beim dekorieren fest das ich dazu neige immer die gleiche Farbe an die gleiche Stelle zu hängen. Das geht gar nicht. Also müssen einige Teile weichen. Und was mir auch auffällt. Wird das jedes Jahr mehr oder bilde ich mir das nur ein. Irgendwann bekomme ich  Schwierigkeiten alles an einen Baum unterzubringen. Aber meine schwesterliche Kronprinzessin hat dafür schon eine Idee. Der Zweibaum.
Bloß wo soll ich den noch unterbringen? Am besten auf dem Balkon.

Nach 2 Kisten. 

Fertig mit schmücken?
Denkste.
Da ist noch die Tüte mit den 24 Häkelsachen aus dem Adventskalender vom letzten Jahr. Ein Geschenk meiner schwesterlichen Kronprinzessin.
Also weiter im Text.

16.20  Uhr ich bin fertig. Der Märchenerzähler oder Weihnachtbaum ist geschmückt. Aber irgendwas fehlt.


Richtig. Die Geschenke. Ich eile ins Schlafzimmer und hole die Weihnachtsmannsäcke und das Paket meiner Hofdame.

Dieses Jahr habe ich auf Geschenkpapier verzichtet und alles in Weihnachtsmannsäcke aus Stoff gepackt.  Selbstverständlich selbst genäht. 

Jetzt ist es perfekt.

Es ist 16.30 Uhr und ich bin auch fertig. Gott sei dank ist Weihnachten nur einmal im Jahr.



Nein, Herr Fuchsberger ist weder Schmuck noch Geschenk. Er gehört zum Schlossinventar. 

Frohe Weihnachten, einen fleißigen Weihnachtsmann, viel Zeit mit euren Lieben und für alle die arbeiten müssen einen ruhigen Dienst.

*80% des Weihnachtsschmucks sind von meiner schwesterlichen Kronprinzessin und mir gefertig.




Kommentare

  1. Er ist perfekt ;o))) Hab glänzende und heimelige Weihnachtstage, hab es zauberschön!!! Herzlichst, Meisje

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  2. ein toller Baum, die Mühe hat sich gelohnt!
    auch ich wünsche Dir wunderschöne Weihnachtstage mit Deinem gesamten Hofstaat!
    liebe Grüße
    Gerti

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  3. Ein schöner Weihnachtsbaum! 'Fröhliche Weihnachten!'

    Greg (felinecafe)

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Vielen Dank das Du vorbei geschaut hast. Ich hoffe es hat Dir auf dem Sofa gefallen.

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